Vernissage der Ausstellung "Wilhelmine Weltenwanderin-Mir träumte alles ist wahr mit ANN BESIER

Die Berliner Künstlerin ANN BESIER präsentierte in der Ausstellungseröffnung „Wilhelmine Weltenwanderin“ – ihre Werke dem
interessierten Publikum und ludt zu einer poetischen Reise in ihre Phantasie- und Gedankenwelt ein. Inspiriert durch die Persönlichkeit der Wilhelmine von Bayreuth, einer herausragenden Frauenfigur des 18. Jahrhunderts, setzt sich die Künstlerin in ihren Arbeiten mit deren Leben und Werk auseinander. Entstanden sind Zyklen die von der Liebe zur Natur, den Tieren, dem Theater und den Tugenden in den Zeiten der Aufklärung erzählen. In der Arbeit „I hold your hand, my dear“ (Siehe Foto oben) widmet sich Ann Besier mit besonderer Aufmerksamkeit der symbiotischen Beziehung von König Friedrich II. von Preußen (*1712 – 1786) zu seiner Lieblingsschwester Wilhelmine von Bayreuth (*1709 – 1758). Zeitlebens war für Friedrich II. der enge und vertrauliche Kontakt zu seiner Schwester eine Allianz zum Überleben. Die Arbeiten von Ann Besier sind in diversen Sammlungen und Museen vertreten. Die Baensch-Galerie bietet Ihnen die besondere Gelegenheit ihre Sammlung mit Arbeiten, der nachgefragten Werke der Berliner Punk-Pop-Malerin Ann Besier, zu erweitern. Wir freuen uns auf ihren Besuch.

Galerieöffnungszeiten (August/September):

Donnerstag 18-10 Uhr ; Samstag 11-15 Uhr & nach Vereinbarung

Kommende Termine:
Fotoaktion in Barock: Am Sa., 16.09.2017 bietet das Baensch-Studio eine Barocke-Fotoaktion. Besucher können sich in barocken Kleidern fotografieren lassen. Die Aktion läuft von 11-18 Uhr. Kosten: 60€ p.P.

Finissage:

Samstag, 30.09.2017 um 17 Uhr Zur Finissage haben Sie nochmal Gelegenheit sich die Filmdokumentation „In the belly of a wahle“ über die Berliner Kunstszene anzuschauen, sich in das Werk der Künstlerin einführen zu lassen. Die Künstlerin wird anwesend sein.

Info: Die limitierte Geschenke-Edition Wilhelmine Weltenwanderin ist auf dem Hofer-Herbstmarkt und über die Baensch-Galerie zu erwerben. Sprechen Sie uns einfach an oder schreiben Sie eine Email über das Kontaktformular. Den Bestellschein können Sie hier downloaden.

Review: Reingold.Hringurinn vikinga Aufführung im Wagner-Museum(Sonderausstellungsbereich)

Baensch-Studio gestaltete ein Aquarium Panoptikum zur Reingold.Hringurinn vikinga Aufführung im Wagner-Museum. Die Konzertante Aufführung wird am Steingraeber&Söhne Kammerkonzertflügel C-212 von Shingo Inao gespielt. Shingo Inao ist 1980 in Chiba /Japan geboren und ist studierter Klangkuenstler & Entwickler selbstgebauter Instrumente. Seine Arbeiten bestehen aus zwei verschiedenen Medien; Ausstellung und Konzert. Bei der Ausstellung ist es ihm Hauptthema, das musikalische Potenzial zwischen klingenden Materialien im Raum zu realisieren. Die Performance ist in 4 Akte untergliedert und wird außerdem von Vinyl-Mash-ups von Trashure-Island begeleitet. Zum Abend erschien eine Sonderedition eines Konzertführers.

EIN VIDEOAUSSCHNITT ZUR AUFFÜHRUNG GIBT ES AUF UNSEREM VIMEO-ACCOUNT.

 

Das Review zur Konzertante Aufführung verfasste Herr Dr. Piontek. Die komplette Rezension können Sie hier nachlesen.

REINGOLD ODER DER RING DER WIKINGER

Richard-Wagner-Museum. 27.5. 2017 //Text: Dr. Frank Piontek

Es beginnt mit einem Reclam-Heft, das keines ist. Es ist nur so klein, schmal und gelb wie ein Produkt des bekannten Verlags, in dem die Texthefte zu den Opern und Musikdramen Richard Wagners preisgünstig erscheinen. „Reingold“ steht auf dem Umschlag, Schwarz auf Weiß auf gelbem Grund. „Reingold. Gulla hringurinn Vikinganna“, zu deutsch: „Der Ring der Wikinger. Eine altnordische Dichtung in 3 Versen“, herausgegeben von „Himmelgrün. Schönes & Schlaues.“

Wo das bedeutungsunterscheidende „h“ fehlt und die Reinheit des Goldes beschworen wird, ist jene Show am rechten Platz, die im Rahmen der studentisch kuratierten „Laborausstellung“ „rifts & scratches“ den Mythos Wagner auch in Richtung „fake news“ ausmisst. Eigentlich könnte man beim „Opernbuch“ „Reingold“ von „fake olds“ sprechen, aber da es sich bei der angeblichen Entdeckung einer aus drei Liedern bestehenden, altisländischen Sage über die Beziehung des Högni (Wagners Hagen) zum dänischen König Rurik und der anhängenden „konzertanten Aufführung“ vermutlich um einen Scherz der Bayreuther Kreativlaborantin Nicole Richwald, der Iwalewa-Programmateuse Katharina Fink, des DJs Fergus Wünschmann und des Pianisten Shingo Inao handelt, passt die Chose perfekt ins Goldene Reich der Mythologie. Und da sich eh nur ein paar versprengte Wagnerianer und Jungstudies in die Hallen des neuen Wagner-Museums verirrten, fiel’s auch kaum auf.

Schade – denn die Show hatte, auch rein musikalisch, beträchtlichen Unterhaltungswert, gelegentlich sogar die Klasse einer durchaus klassischen Moderne. Man vollziehe, so Fräulein Fink, mit diesem zweistündigen Abend die Reise der Nibelungen von Norwegen nach Worms mit musikalischen Mitteln nach. Das „Opernbuch“ und seine heldenhafte wie verschlagene Historie um die Doppelgängerschaft Hagens mit Rurik, deren Wikingerbeutezügen und die Erfindung des Nibelungen- und Germanenkults durch Hagen wird an diesem Abend nicht gebraucht; es ist eine hübsche und philologisch durchaus ernsthaft und gut gemachte Beigabe für Kenner und Liebhaber.

Das „Vinyl Mash-Up“ und „Visual Design“ wird vom Baensch Studio verantwortet: mit dem behüteten Wünschmann als Silhouette vor belebten Unterwasserbildern. Dazu tönen Grieg und Holst, der Planet Mars steht für die kriegerischen Wikinger, und plötzlich erinnern die Fischströme an die tödlichen Heere isländischer Eroberer. Man vernimmt den Wunsch:„Ik will danzen“, Ases Tod dringt beklemmend schön ans Herz, Sigur Ros und Kraftwerk bieten den Soundtrack zum Schweifen durch den Raum. Nur die härtesten Wagnerianer bleiben sitzen und warten auf Erlösung durch ein bisschen Meistersound. Er kommt am Ende: wenn alle Gespräche verstummen und die Konzentration ganz auf dem Zauber des manipulierten Klavierklangs liegt.

Ein bisschen Wagner ist tatsächlich: man hört ins „Rheingold“-Vorspiel hinein, aber schier aufregend wird es, wenn der Mann am Klavier mit Hilfe eines elektroakustischen Rückkoppelungsapparats nicht nur den magischen Es-Dur-Akkord mit relativ spartanischem Grundmaterial bezwingend variiert. Inao lässt das Instrument mit Hilfe der Technik zirpen und zupfen, zwitschern und zischen, geisterhaft chorisch singen und rasselnd dröhnen. Der Blick fällt auf die Treppe von Haus Wahnfried, die vom Gartenlicht zauberisch illuminiert wird – und auf die studentische Ausstellung. „Der Wagner-Komplex“ heißt so ein Objekt. Winifred Wagners Auge funkelt ins Dunkel. Was hätte sie wohl zu derartigen Wagner-Variationen gesagt?

Dem Meister hätte es vielleicht gefallen. „Kinder, macht Neues!“, wir wissen ja, was er damit meinte. Heute abend wäre er zufrieden gewesen mit „seinem“ neuen Haus, in dem sich immerhin ein paar vorsichtige wenige Tänzer durch den Raum wagten: als optische Bewegungsmelder eines originellen und endich herrlich neutönerischen, weil zwischen Kunst und Natur vermittelnden Abends. Echt – kein fake.

(Komplett mit Bildern unter der Opernfreund )

Die Malfarbik zu Gast in der Baensch-Galerie - Ausstellungseröffnung mit Konstantin Voit

Ungefähr 30 interessierte Personen, habe von ihrem Menschenrecht Gebrauch genommen, dem Recht auf Kulturelle Bildung. Im Dialog mit dem Künstler Konstantin Voit konnten die Besucher Hintergründe für das tiefere Verständnis der Bildwerke in Erfahrung bringen oder sich in Manifeste, Biographien und tiefgründige Gespräche vertiefen. Konstantin Voit studierte bei Sigmar Polke in Hamburg und sammelt seit 1995 Schablonen. Hinter der Schablone verbirgt sich ein Konzept von 1.000 Gedanken bis zur Ewigkeit, die in der Ausstellung entschlüsselt werden dürfen. Der Umgang mit der Schablone teilt sich hier in 10 Themenblöcke, von der eine Auswahl in der Baensch-Galerie präsentiert wird. So zeigt der Themenblock 3 – die Matrix – Schablonenwerke, die überlagert und nach Mathematischen Formeln verdichtet werden, so das am Ende ein abstraktes Bildwerk entsteht. Der Themenblock 10- Equinox zeigt ein Farb- und Formbeschränkung die in ihrer Vielfältigen Variationen auf den Kreativen und Konsequenten Umgang mit der Schablone hinweisen. Die Kunst aus der Malfarbik, ist keine Konservenkunst, sondern bleibt Malerei als auch Unikat.

Die Ausstellung kann noch bis zum Do.,27.Juli 2017 jeweils donnerstags 18-20 Uhr + jeden Samstag von 11-15 Uhr (außer Juni) besucht werden.

Fragen zum Ankauf einzelner Werke, klären sie am besten bei Ihrem nächsten Ausstellungsbesuch persönlich.  Gerne auch außerhalb der Galerie-Öffnungszeiten. Schreiben sie uns eine kurze E-Mail  mit Hilfe des Kontaktformulars auf der Website.

 

Stencil-Workshop

Von ehrgeizigen Eltern und Pädagogen in den 1970er abgelehnt, schenken Schablonen doch jedem auch noch so wenig talentiertem und einfallslosen Kind ein Erfolgserlebnis. Das der Umgang mit der Schablone auch sehr kreativ sein kann, bewiesen  die Kinder im Schablonen-Workshop im Baensch-Kreativlabor.

Die Kids konnten ihre eigenen Portrait´s und Silhouetten aus Schablonen schneiden und mit buntem Kreidespray auf der Straße verwirklichen. Suchen und Finden von geigneten Youtube-Tutorials und Bildbearbeitung der Fotoportraits standen ebenfalls auf dem Programm.

Baensch-Studio wird eröffnet!

Am 1.03.2017 eröffnet das Baensch Studio in St. Johannis bei Bayreuth. Das Baensch Studio versteht sich als Kreativlabor.

Neben klassischen Fotostudio-Angeboten und Workshops zur Fotografie haben wir zudem ein Schwarzweiß-Labor, dass Sie auch für Ihre Fotoarbeiten nutzen können.

Zudem ist Baensch Studio auch ein Lernlabor: Im Rahmen von Workshops vermittelt Baensch-Studio Medienkompetenz für Kinder und Eltern – auch im Rahmen schulischer Veranstaltungen und für Vereine. Wichtige gesellschaftliche Themen wie Klimaschutz, Natur- und Tierschutz, Integration, Demokratie und geschichtliche Zusammenhänge werden an Samstagen im Rahmen von kreativen Workshops insbesondere für Kinder und Jugendliche kreativ behandelt.

Baensch Studio ist auch ein Design-Studio: Als ausgebildete Motion-Designerin übernehme ich die Gestaltung von Flyern, Büchern, Plakaten, ex Libris, Fotobüchern bis hin zur Bühnen- und Messegestaltung.

Daneben bietet das Baensch Studio auch Archivierungs-Dienstleitungen an: Als ausgebildete Fachangestellte für Medien-Informationsdienste mit umfassender Expertise im Archivwesen von Museen und Stiftungen katalogisiere und archiviere ich Ihre Bibliotheken und Archive. Dazu gehören natürlich auch die Digitalisierung und Datenkonvertierung von alten Dokumenten. Ihre privaten Anforderungen sind bei mir in besten Händen z. B. bei für die Digitalisierung alter Familienfotos, von Dokumenten und sonstigen Erinnerungsstücken (Repros).

Baensch Studio ist alle 3 Monate eine Galerie: Im Rahmen von Vernissagen präsentiert das Baensch Studio Arbeiten von KünsterlInnen aus einem umfassenden Netzwerk, auf das Baensch Studio zurückgreifen kann. Im Rahmen dieser Vernissagen bieten wir Kunstvermittlung und Kunstkauf. Zudem beraten und vermitteln wir, wenn Sie Malereien oder Fotografien für Ihre Wohnung oder Ihr Büro erwerben möchten.

Baensch Studio – kreative Dienstleistungen mit kulturellem Wert.